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Über mich

Grüß Gott!

Hinter WundPal stehe ich – DGKP Vasantha Kronberger, M.Sc. Manche nennen mich Santa.

Meine berufliche Erfahrung, meine fachliche Entwicklung und meine persönliche Haltung sind die Grundsteine, auf die WundPal aufgebaut wurde. Zuerst möchte ich mich beruflich und privat vorstellen, bevor ich Ihnen über mein Vorhaben mit WundPal erzähle.

Beruflicher Werdegang & pflegerelevante Qualifikationen

Klicken Sie auf die einzelnen Stationen, um mehr zu erfahren.

Seit 03/2026 – Selbstständigkeit mit WundPal
Selbstständige DGKP · TÜV-zertifizierte Wundmanagerin

Gründung und Aufbau von WundPal Wundmanagement & Palliativpflege e.U.

07/2024 – 02/2026 – Wundmanagement
DGKP · TÜV-zertifizierte Wundmanagerin, Betreuung und Begleitung von Case Studies und klinischen Studienprojekten, Arbeitsschutzbeauftragte für technische Geräte

WPM Wundpflege Management GmbH, Bad Pirawarth

02/2023 – 06/2024 – Wundmanagement, Notfall- & Chirurgische Ambulanz
DGKP

Ambulanzzentrum & Wundmanagement-Team, Universitätsklinikum Tulln

07/2020 – 11/2021 – Kardiologische Intensivpflege
DGKP

Ordensklinikum Linz Elisabethinen

05/2018 – 06/2020 – Akutgeriatrie & Remobilisation
DGKP

Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern

2015 – 2018 – Ausbildung zur DGKP
Ausbildung zum gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege

Berufsförderungsinstitut Linz

2022 – 2023 – Zertifiziertes Wundmanagement
TÜV-zertifizierte Wundmanagerin Zertifikatsnummer TA 5502318136

Zertifiziertes Wundmanagement®, Akademie ZWM G. Kammerlander, Österreich

TÜV Zertifizierung ansehen

Palliativpflege & palliative Wundversorgung

Praktische Erfahrung auf einer Palliativstation sowie fachliche Fortbildungen und Seminare im Bereich der Palliativen Care bereits vorhanden, geplant: Dez. 2026 Pflegeberaterin für palliative Wundversorgung von Wundmitte, Stuttgart & 2028 Interprofessioneller Palliativlehrgang von Landesverband NÖ.

Dieser Mensch bin ich beruflich

Portrait

Meine berufliche Laufbahn lief sicherlich nicht geradlinig. Sie begann im Anschluss zum Bachelorstudium im Maschinenbau in Indien, gefolgt vom Masterstudium an der Universität Stuttgart, Deutschland. Technik, Präzision und analytisches Denken haben mich schon damals fasziniert und diese Begeisterung habe ich mitgenommen. Das strukturierte und lösungsorientierte Denken aus dieser Zeit begleitet mich bis heute. Ich arbeite möglichst papierlos und nutze digitale Möglichkeiten dort, wo sie sinnvoll sind. Mit viel Geduld und Neugier habe ich mir auch HTML selbst angeeignet und diese Website Schritt für Schritt selbst entwickelt.

Doch Technik allein war für mich auf Dauer nicht genug. Mit der Zeit wurde mir immer bewusster, dass meine persönlichen Stärken und mein Potenzial dort besser zur Geltung kommen, wo es um Menschen geht – um ihre Bedürfnisse, ihre Lebenssituationen und darum, sie unmittelbar begleiten und unterstützen zu können. Deshalb entschied ich mich 2015 für einen beruflichen Neuanfang und wurde diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Rückblickend war das eine der wichtigsten und herausfordernsten Entscheidungen meines Lebens.

Wir müssen nicht immer gleich festnageln, wer wir sind oder was wir hier machen.
Es sind doch gerade die Wendungen und Steigungen,
die unseren persönlichen Lebensweg prägen!

Meine ersten Berufserfahrungen sammelte ich im Ordensklinikum Linz. Eine besonders prägende Zeit war mein Praktikum auf der Palliativstation der Barmherzigen Schwestern. Mir wurde bewusst, wie wertvoll Palliative Care ist und wie oft sie aufgrund begrenzter personeller und zeitlicher Ressourcen nicht in dem Ausmaß angeboten werden kann, wie es wünschenswert wäre. Auf der Remobilisationsstation der Barmherzigen Schwestern durfte ich erleben, wie wichtig Geduld, Motivation und eine ganzheitliche Betreuung für den Genesungsprozess geriatrischer Patienten sind. Anschließend arbeitete ich auf der Herzintensivstation der Elisabethinen, wo modernste Medizin und hochkomplexe Therapien zum Alltag gehörten. Auf der Intensivstation wird alles darangesetzt, Leben zu erhalten. Auf der Palliativstation hingegen stehen Lebensqualität, Würde, Symptomlinderung und die individuellen Wünsche eines Menschen im Mittelpunkt. Der Kontrast zwischen der Intensivstation und der Palliativstation hat meinen Blick auf die Pflege nachhaltig verändert

Gleichzeitig entdeckte ich meine Leidenschaft für das Wundmanagement. Mich faszinierte nicht nur die medizinische Komplexität chronischer Wunden, sondern vor allem die Möglichkeit, Menschen über einen längeren Zeitraum zu begleiten, Ursachen zu erkennen und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden. Genau diese Zeit für individuelle Betreuung fehlt im hektischen Alltag leider häufig.

Mit WundPal habe ich mich bewusst für die Selbstständigkeit entschieden. Es ist kein Nebenprojekt und keine Tätigkeit, die neben einem anderen Beruf läuft. WundPal ist für mich auch mehr als die Gründung eines Unternehmens. Ich will meinen beruflichen Weg eigenständig mit voller Verantwortung, Zeit und persönlichem Engagement weiterentwickeln – ohne heute zu wissen, wohin dieser Weg führen wird.

Einen Gedanken aus der Bhagavad Gītā möchte ich dabei zu einem persönlichen Leitsatz machen:

Muts
कर्मण्येवाधिकारस्ते मा फलेषु कदाचन ।
karmaṇy evādhikāras te mā phaleṣu kadācana

„Du hast Anspruch auf das Handeln,
niemals auf dessen Früchte.“

Bhagavad Gītā 2.47

Und wer bin ich privat?

Auch außerhalb meines Berufs gibt es vieles, das mich begeistert, bewegt und mein Leben bereichert. Hier ein Paar Eindrücke aus meinem Privatleben...

Mit Mutter und älterer Schwester.

Mit Mutter und älterer Schwester 1987

Geboren wurde ich in Südindien. Meine Mutter war für meine ältere Schwester und für mich die wichtigste Prägung unseres Lebens. Sie hat sich von Anfang an ganz uns Kindern gewidmet und hat uns bis zu ihrem letzten Tag begleitet. Sie war einfach da – mit ihrer ganzen Liebe, ihrer Fürsorge und ihrer Aufmerksamkeit. Diese Erfahrung hat mich tief geprägt und ist ein Teil dessen, was mich als Mensch und auch in meiner Arbeit ausmacht.

Die kulturelle und religiöse Vielfalt Indiens hat mir gezeigt, dass Verschiedenheit selbstverständlich ist – und dass Toleranz dort beginnt, wo wir dem anderen seinen eigenen Weg zugestehen.

Heurigenbesuch mit Schwägerin und Schwiegermutter in Großstelzendorf, Niederösterreich.

Heurigenbesuch mit Schwägerin und Schwiegermutter.

Heute ist Österreich meine Heimat. Beide Kulturen gehören zu mir und haben mich geprägt. Ich bin dankbar, in zwei Kulturen zu Hause zu sein. Sie haben mich gelehrt, Menschen mit Neugier, Wertschätzung und ohne Vorurteile zu begegnen – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihrer Lebensgeschichte.

Schon immer faszinieren mich Sprachen. Ich spreche Deutsch, Englisch, Hindi, Kannada und Tamil und beschäftige mich außerdem gerne mit Sanskrit. Jede Sprache eröffnet einen neuen Blick auf Menschen, ihre Kultur und ihre Geschichte – und ich freue mich darauf, mein Wissen stetig zu erweitern.

Ausflug nach Laa an der Thaya, Niederösterreich mit Mutter

Ausflug nach Laa an der Thaya, Niederösterreich mit Mutter.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil meines Lebens ist die Spiritualität. Mich inspirieren die Gedanken Swami Vivekanandas, insbesondere der Versuch, Wissen, Hingabe, selbstloses Handeln und Meditation in den Alltag zu integrieren.

Ich und mein Royal Enfield Classic 350 in Tiefenthal, Niederösterreich

Ich und mein Royal Enfield Classic 350

Gleichzeitig interessiere ich mich für andere Religionen und Weltanschauungen. Sie erinnern mich immer wieder daran, dass jeder Mensch seinen eigenen Lebensweg geht und es sich lohnt, ihm mit Achtsamkeit und ohne vorschnelle Urteile zu begegnen.

Kochen ist für mich eine Möglichkeit, im Alltag besonders kreativ zu werden. Außerdem fahre ich gerne mit meiner Royal Enfield Motorrad – nicht, um Kilometer zu sammeln, sondern weil ich die Freiheit und das bewusste Unterwegssein genieße. Musik begleitet mich jeden Tag: Mal sind es Beethoven, Tchaikovsky oder Chopin, mal Ghazals (Ein Ghazal eine traditionelle Gedichtsform aus dem Urdu- und persischsprachigen Raum.) Und wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, darf die Musik auch gerne etwas lauter und rhythmischer sein.

Die Sterbephasen meiner Mutter, Schwiegermutter und meines Schwiegervaters waren für mich prägende Erfahrungen. Ich habe erlebt, wie unterschiedlich Menschen ihren letzten Lebensweg gehen und wie wichtig es ist, dabei nicht nur die medizinischen Bedürfnisse, sondern den ganzen Menschen und seine Angehörigen im Blick zu behalten. Diese Erfahrungen begleiten mich bis heute und haben meine Haltung zur palliativen Begleitung wesentlich mitgeprägt.

„Erst die vielen Schläge des Meißels...
....lassen aus einem Stein eine Skulptur entstehen.“

Hände von Mutter und Tochter

Ein Herzensanliegen ist für mich mein ehrenamtliches Engagement als Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleiterin beim Mobilen Hospiz der Caritas Hollabrunn. Diese Aufgabe erinnert mich immer wieder daran, wie wertvoll Zeit, Zuhören und menschliche Nähe sind. Sie hat meinen Blick auf das Leben ebenso geprägt wie meinen Blick auf die Pflege.

Mit Flauschi in Göllersdorf.

Mit Flauschi in Göllersdorf.

Ich lebe gemeinsam mit meinem Mann und unserer entzückenden, weißen Schweizer Schäferhündin, Flauschi, im Weinviertel. Mein Mann ist mein größter Rückhalt – privat wie beruflich. Er ist der Tausendsassa der mich auf meinem Weg unterstützt und ist der Mensch, der hinter meinem Erfolg steht. Dafür bin ich ihm von Herzen dankbar!

Entstehung von WundPal

WundPal ist nicht entstanden, weil es noch einen Wundmanager oder ein weiteres Pflegeangebot gebraucht hat. WundPal ist entstanden, weil ich davon überzeugt bin, dass hinter jeder Wunde ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte, seinen Bedürfnissen und seinen persönlichen Vorstellungen steht. Für mich bedeutet gute Pflege deshalb nicht, vorzugeben, was jemand braucht, sondern zuzuhören, gemeinsam herauszufinden, was für den jeweiligen Menschen wichtig ist, und ihn dabei fachlich kompetent und menschlich zu begleiten. Mit Zeit, Verständnis und Orientierung – und mit dem Vertrauen, das eine solche Begleitung erst möglich macht.

Werte von WundPal

Kompetenz

Durch kontinuierliche Weiterbildung entsteht Fachwissen, welches zu Ihrem Vorteil in den Alltag bewusst eingebaut wird.

Mitgefühl

Auch wenn Ihre Erkrankung, Ihre Wunde oder Ihre Beschwerden den Alltag vereinnahmen, Sie bleiben für mich Mensch.

Vertrauen

Offenheit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit sind Grundlagen unserer Zusammenarbeit. Sie sollen sich sicher fühlen und wissen, dass Ihre Fragen, Sorgen und Entscheidungen respektiert werden.

Mein Anspruch

Eine Versorgung, in der jeder Mensch – unabhängig davon, wo er lebt – Zugang zu fachlich fundierter, leitliniengerechter und menschlicher Pflege erhält.

Ich möchte dazu beitragen, dass Leitlinien nicht nur auf dem Papier bestehen. Die Erkenntnisse, die in Fachgremien erarbeitet werden, sollen bis dorthin gelangen, wo sie wirklich zählen: dorthin, wo Menschen leben – unabhängig davon, ob sie in einer großen Stadt oder in einer kleinen Gemeinde Österreichs zu Hause sind.

Wie ich diesen Anspruch umsetze

Klicken Sie auf einen Leitsatz, um mehr zu erfahren.

Fachlich fundiert und leitlinienorientiert

Ich orientiere mich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und relevanten Leitlinien und bemühe mich, diese auch im Alltag umzusetzen. Dabei lässt sich nicht jede Empfehlung eins zu eins auf jede persönliche Lebenssituation übertragen. Entscheidend ist deshalb, fachliche Erkenntnisse so anzuwenden, dass sie für den einzelnen Menschen sinnvoll und im Alltag realistisch umsetzbar sind.

Zur fachlichen Qualität gehört für mich auch der regelmäßige Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Medizin und Pflege entwickeln sich ständig weiter. Kontinuierliche fachliche Weiterbildung und der fachliche Dialog mit Menschen, die dieselbe Leidenschaft für eine hochwertige Versorgung teilen, sind daher ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Ich betrachte nicht nur eine Erkrankung, eine Wunde oder einzelne Beschwerden, sondern den Menschen in seiner persönlichen Lebenssituation. Dabei berücksichtige ich auch die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Möglichkeiten.

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und seine Vorstellungen vom Leben und von guter Versorgung mit. Diese Individualität soll in die gemeinsame Betreuung einfließen.

Verständlich und nachvollziehbar

Ich erkläre Zusammenhänge und mein Vorgehen so, dass Menschen verstehen können, was passiert und warum bestimmte Maßnahmen empfohlen werden.

Im Wundmanagement steht dabei nicht nur die Wunde selbst im Mittelpunkt. Entscheidend ist auch zu verstehen, warum sie entstanden ist. Denn eine Wunde hat fast immer eine Ursache. Wenn diese unbeachtet bleibt, besteht die Gefahr, dass die Wunde immer wieder zurückkehrt.

Deshalb richte ich den Blick auch auf die Faktoren, die die Wundheilung beeinflussen. Ich erkläre verständlich, warum eine Wunde entstanden ist und was selbst dazu beigetragen werden kann, damit sie heilt oder zumindest dauerhaft besser kontrolliert werden kann.

In Situationen, in denen es nicht ausschließlich um Wundversorgung geht oder diese über die Wundversorgung hinausgehen, steht die Stärkung der Lebensqualität im Mittelpunkt. Auch hier ist es wichtig, die Ziele einer Maßnahme an die persönliche Situation anzupassen, damit Erwartungen und der gemeinsame Weg klar und nachvollziehbar sind.

Niemand muss unter belastenden Symptomen unnötig leiden. Ich suche nach Wegen, eine palliative Haltung in das eigene Zuhause zu bringen und dort, wo Menschen leben, erfahrbar und umsetzbar zu machen.

Wissen schafft Sicherheit – und Sicherheit hilft, die richtigen Entscheidungen im Alltag zu treffen.

Selbstbestimmung respektieren

Ich respektiere die Wünsche, Bedürfnisse, Entscheidungen und persönlichen Grenzen des Menschen. Ich möchte nicht über den Kopf der betroffenen Person hinweg entscheiden, sondern gemeinsam besprechen, welche Möglichkeiten bestehen und welche davon zur persönlichen Situation passen.

Dabei darf auch ausgesprochen werden, was jemand nicht möchte. Nicht jede fachlich mögliche Maßnahme ist für jeden Menschen die richtige. Gemeinsam werden Ziele festgelegt, die der persönlichen Situation und den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Gerade in der Palliativpflege kann es bedeuten, den Schwerpunkt bewusst auf Beschwerdelinderung, Sicherheit und Lebensqualität zu legen, anstatt Maßnahmen allein deshalb durchzuführen, weil sie medizinisch möglich sind.

Der Mensch entscheidet mit, was für ihn ein gutes und lebenswertes Leben bedeutet.

Zeit nehmen und zuhören

Gute Begleitung braucht Aufmerksamkeit, Zeit und echtes Zuhören. Ich möchte Raum dafür geben, dass Fragen, Sorgen und Unsicherheiten ausgesprochen werden können und auch das, was vielleicht nicht sofort gesagt wird, wahrgenommen werden kann.

Ich wünsche mir, dass Sie sich auf meine Hausbesuche freuen.

Eine professionelle Versorgung darf fachlich auf höchstem Niveau sein – und gleichzeitig menschlich, herzlich und entspannt. Mir ist wichtig, dass Sie sich in Ihrem Zuhause wohlfühlen und unsere Termine nicht als zusätzliche Belastung, sondern als Unterstützung erleben.

Gemeinsam statt nebeneinander

Eine gute Versorgung gelingt am besten, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten – Patientinnen und Patienten, Angehörige, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Pflegepersonen.

Ich verstehe mich dabei nicht als Insel, sondern als Teil eines gemeinsamen Netzwerks. Informationen, Erfahrungen und unterschiedliche fachliche Perspektiven können dazu beitragen, die Versorgung besser auf die jeweilige Situation abzustimmen.

Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt: Die Zusammenarbeit soll nicht dazu führen, dass Entscheidungen über ihn hinweg getroffen werden, sondern dazu beitragen, dass alle Beteiligten gemeinsam an einem für ihn passenden Ziel arbeiten.

Lebensqualität mitdenken

Nicht immer steht Heilung im Vordergrund. Je nach Situation kann es genauso wichtig sein, Beschwerden zu lindern, Sicherheit zu geben und Lebensqualität zu erhalten.

Gerade in der palliativen Wundversorgung steht nicht immer die vollständige Heilung im Vordergrund. Oft geht es darum, Schmerzen zu lindern, Beschwerden zu reduzieren, belastende Gerüche zu vermeiden und den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.

Auch hier gilt: Nicht die Wunde bestimmt mein Handeln, sondern der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen.

Lebensqualität bedeutet dabei für jeden Menschen etwas anderes. Deshalb richte ich die Versorgung nicht allein danach aus, was medizinisch möglich ist, sondern auch danach, was für den einzelnen Menschen wichtig ist und was zu seinem Leben passt.

Mein größter Erfolg

Mein größter Erfolg ist nicht, möglichst viele Verbandswechsel oder Hausbesuche zu machen.

Mein größter Erfolg ist erreicht, wenn Sie sich auf meine Hausbesuche freuen, wenn wir die Ursache Ihrer Wunde gefunden haben, Sie verstehen, was Ihrer Wundheilung guttut, und Sie meine Unterstützung irgendwann nicht mehr benötigen.

Auch sehe ich meinen größten Erfolg darin, wenn Sie für Ihre belastenden Symptome und in Ihrer schwierigsten Situation die bestmögliche Unterstützung erhalten und sich nicht auf Ihre Symptome reduziert, sondern als Mensch wahrgenommen fühlen.

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